Künstlerstammtisch, jeden 3. Donnerstag im Monat, 18:00-19:00 Uhr

Revolution hat Zukunft! 1917-2017 Hundert Jahre Roter Oktober

Freitag, 24.11.2017 ab 20 Uhr

Erich Schaffner spricht und singt:

„Lenin, Majakowski und ich“

Eintritt: 5-8 Euro

Am Klavier: Georg Klemp

Lieder, Gedichte, Texte und Szenisches

von Becher, Brecht, Kraus, Lenin, Majakowski,Weinert und anderen.



100 Jahre nach der Oktoberrevolution: Die Artillerie der Propagandisten des ewigen Imperialismus justiert die Geschützläufe. Anscheinend sitzt ihnen der Schock noch nach hundert Jahren in den Gliedern, obwohl doch das „Weltreich des Bösen“ längst untergegangen ist. Kaum ein Sender, kaum eine Zeitung lässt ein gutes Haar an der Oktoberrevolution und der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken. Eine Wiederholung muss unter allen Umständen ausgeschlossen werden. Daher: „Lenin wurde vom deutschen Generalstab mit Millionen unterstützt“ oder „Ziel des bolschewistischen Putsches war der Bürgerkrieg“ oder die sattsam bekannte Theorie vom „Totalitarismus“. Der beste Sowjetführer aller Zeiten war ein gewisser Jelzin, weil er die kommunistische Partei verboten hat. Was hat das mit uns zu tun? Alles und nichts. Nichts, weil die Nachfahren der Gutsbesitzer und Fabrikanten, die Bankiers, Rüstungsgewinnler, Immobilienmilliardäre und Oligarchen andere Interessen haben als die siegerländer Stahlwerker, die bulgarischen Niedriglöhner, die syrischen Kriegsflüchtlinge, die amerikanischen Arbeiter und indischen Bauern. Alles, wenn wir aus dem Schlamassel heraus wollen, wir den wohlfeilen Lügen entgegentreten und aus den gemachten Fehlern lernen wollen.

Erich Schaffner ist parteilich, er präsentiert Werke von Zeitgenossen der Revolution:

Johannes R. Becher, Bert Brecht, Karl Kraus, Wladimir Wladimirowitsch Majakowski, Erich Weinert und anderen, deren Namen heute fast vergessen sind.