Künstlerstammtisch, jeden 3. Donnerstag im Monat, 18:00-19:00 Uhr

109 Gästebuch Einträge

  1. (A)ntifaschist27 Jul 2013 um 8:14

    Liebe Leute,

    Daniel Ryser und Slime verdrehen in ihrem gemeinsamen Werk „Deutschland muss sterben“ einen in großen Teilen ironischen, schnell runtergeschriebenen und teilweise sogar punkkonformen Linksunten Beitrag v0n mir über den Auftritt der Band im Rahmen des Antifacamps, um ausgerechnet ihn als Aufhänger für Dogmatismus umzudeuten. Dabei will der Text gerade diesen anprangern, aber auch auf Widersprüche hinweisen).

    Ärgerlich ist auch wenn Daniel Rhyser behauptet mein Text wäre von den VeranstalterInnen des Antifacamps verfasst (journalistische Wahrheit, reelle Lüge), die er niemals wiederlegen wird) und dass die Band mit ihren Liedern ACAB und BGS/GSG eine Kontroverse ausgelöst hätte. So lügen uns Journalisten ihre Welt vor. Meine Verachtung haben sie deshalb und verdienen sie sich auch immer wieder.

    Wenn andere Inhalte des Buches ähnlich tendenziös und hanebüchen zusammengeschustert wurden, dann wird der Vortrag mit ihnen eher zur Märchenstunde. Ich reiche euch mal die Originalquelle und die Zitate aus dem Buch und überlasse euch eine eigene Bewertung. Schaut einmal selbst, wie ein Text gegen dogmatische Strukturen im Buch zu einem „autoritären“ Text wird…Da reicht es aus, einfach mal ein Wort wegzulassen. Hier sind es aber auch ganze selbsterklärende Textzeilen. Obwohl es nicht gelungen ist jegliche, in Teilen aberwitzige Ironie meines Textes aus dem Werk über Slime herauszuhalten. Intelligente LeserInnen kapieren mit Sicherheit, dass es dieses ominöse Plenum nicht gegeben hat, sondern dass sich der Text ironisch mit Gepflogenheiten der „Linken Szene“ auseinandersetzt und bestimmt nicht wie Elf im Buch meint „ernster“ Natur ist.

    Hier mein Posting auf Linksunten:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/66296

    Hier das gekürzte Zitat aus dem Machwerke vom Journalisten (Für mich als Anarchisten ohnehin ein Schimpfwort) Daniel Rhyser.

    —————————–

    Das Niveau der Band ist mit Sicherheit höher, als dass von stumpfsinnigen Oi- Bands mit denen sie schon auf Festivals zusammenspielt haben. Sympathisch war, dass sie in Mülheim vor ihrem Auftritt unters Publikum mischten und ihnen Star-Allüren fremd sind. Slime vermittelten auf der Bühne immer, dass es ihnen um den Anlass des Auftritts ging und passten ihre Songauswahl an.

    „Auch der Text. „All Cop are Bastards“ wurde von vielen mitgesungen. Rein wörtlich genommen ist diese Titulierung als „unhehliches Kind“ absoluter Blödsinn und abzulehnen. Am besten wäre es, diese Beschimpfung aus dem Wortschatz zu streichen.(…) wir in unserer Bezuggruppe gestehen nach langem Plenum der Punk Bewegung einige Provokation zu.

    Wobei die Diskussion um den auf dem Konzert gecoverten Buttock Text , „Hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze“ innerhalb unserer „Anti-deutschen Bezugsgruppe“ – Deutschland muss sterben gegen Imerialismus, Rassismus und Antisemitismus kontrovers geführt wurde und fast zum Auseinanderbrechen geführt hat. Weil die VeganerInnen unter uns verstanden haben, dass hier Tiere aufgehangen und „Stierschwänze“ geröstet werden. Die Gewaltfreien unter uns, die alles vollkommen ironiefrei wörtlich genommen haben, bezeichneten den Text als menschenverachtend, PragmatikerInnen beschwerten sich über Geschmacklosigkeit.

    ——————————————–

    Slime ihr Hasen, ihr seit doch selbst die humorlosen PunkspießerInnen! Ich werde trotzdem das eine andere Konzert besuchen, wenn es mir das Plenum erlaubt…

    Ich bin übrigens auch für Plenum!

  2. Archivler25 Dez 2012 um 16:25

    Die Betriebserlaubnis für das alternative soziokulturelle Zentrum „Archiv-Potsdam“ endet am
    31.12.2012.
    Unser Kulturpalast ist einer der etabliertesten Treffpunkte für die verschiedensten
    alternativen Jugendszenen in Potsdam.
    Seit 18 Jahren finden bei uns wöchentlich kostengünstige Partys und Konzert statt.
    In Potsdam sind Alternativen zu konsumorientierten Veranstaltungsorten sehr rar
    geworden.
    Das „Archiv“ bietet durch sein Mitmach-Konzept die letzte Möglichkeit für einen schmalen
    Taler in dieser Größenordnung Kultur zu genießen und vor allem selber zu gestalten.
    Inzwischen schon seit 5 Jahren droht uns ständig das Aus.
    Damals 2008 hatte die Bauaufsicht überraschend in unserem Haus Brandschutzmängel
    festgestellt.
    Kurzfristig konnten wir durch den weitgehend über eure Spenden finanzierten Einbau von
    Brandschutztüren usw. das Ende des laufenden Kulturbetriebes verhindern.
    Allerdings mussten etwa die Proberäume im Keller geschlossen werden.
    Seitdem arbeiten wir auf der unsicheren Basis von jeweils nur quartalsweise erteilten
    Betriebserlaubnissen, während denen mit der Verwaltung über eine dauerhafte Lösung
    „verhandelt“ werden sollte.
    Heute, 5 Jahre später, ist aber *Überraschung!* immer noch keine Lösung in Sicht…
    Mit den durch die Verwaltung immer weiter aufgestockten Auflagen, kommen wir für
    Brandschutz und Sanierung des Gebäudes nach einem „Minimalstandart“ inzwischen auf
    Kosten in Höhe von insgesamt 1.15 Millionen Euro.
    Wobei Brandschutz und Sanierung jeweils etwa 575.000 €‚¬ kosten.
    Zwar hat die Stadt immer wieder Gelder in Aussicht gestellt, aber nur unter der
    Voraussetzung, dass wir als Verein zuerst eine Summe von mindestens 500.000 €‚¬
    aufbringen.
    Das kann der Archiv e.V. in der derzeitigen Lage aber einfach nicht stemmen und bisher
    ist die Stadt auch nicht bereit, die dafür nötigen Bedingungen zu schaffen –“ was sie aber
    sehr wohl könnte. Komisch, oder?
    Nun soll also als Konsequenz dieser abwegigen Situation mit stillschweigender
    Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung und des Oberbürgermeisters der
    öffentliche Betrieb eingestellt werden –“ was reichlich absurd ist, sollen wir doch eine halbe
    Million Euro für die „notwendigen“ Sanierungen aufbringen und natürlich unsere laufenden
    Kosten tragen.
    Würden wir uns mit dieser Situation so abfinden, wäre das „Archiv“ sehr schnell, sehr tot.
    Aufgrund dieser „brandgefährlichen“ Lage konnten wir jedoch mit der Bauaufsicht jetzt
    doch plötzlich einen Maßnahmenkatalog erarbeiten.
    Dieser sieht vor, dass wir als Verein – ohne Gelder der Stadt – umfängliche
    Baumaßnahmen im Erdgeschoss unseres Hauses durchführen, um eine auf maximal 150
    Personen beschränkte dafür aber endlich dauerhafte Betriebsgenehmigung erhalten.
    Dafür müssen wir jetzt erneut kurzfristig Kosten in Höhe von 50.000 €‚¬ aufbringen.
    Wenn das gelingt, können wir im Laufe des 1. Quartals 2013 die Baumaßnahmen
    durchführen und danach wieder aufmachen.
    Aber ohne Euch schaffen wir das nicht…
    Engagiere auch Du dich deshalb jetzt, um das Archiv zu retten!
    Was heißt das alles in Kürze?
    1. Wir senken unser Spendenziel auf 50.000 €‚¬, die benötigen wir, um die
    notwendigsten Bauarbeiten im Veranstaltungsbereich schnell durchführen zu
    können und unseren Betrieb fortzusetzen.
    Spendet bitte weiter – diese Mittel benötigen wir jetzt sehr, sehr dringend.
    2. Wir müssen ab Januar mauern, putzen, mörteln, malern, sägen, trocken bauen,
    Elektro-Arbeiten durchführen, Türen und Fenster einsetzen, uns so weiter und so
    fort.
    Wenn Du irgendetwas davon gut kannst und uns unterstützen möchtest, schicke
    bitte eine Mail mit deinen Möglichkeiten und oder Qualifikationen an:
    bau@archiv-potsdam.de
    3. Wir brauchen Sachspenden in Form von Kalksandsteinen, Mörtel, Putz, einen
    neuen Tresen in der Kneipe, und viele andere Materialien. Wenn Du uns hierbei
    unterstützen kannst, schicke bitte ebenfalls eine Mail an:
    bau@archiv-potsdam.de
    Eine ausführlichere Liste der benötigten Materialien folgt in Kürze.
    Vielen Dank für die bisher schon großartige Unterstützung!
    Jetzt heißt es dran bleiben!

    ARCHIV BLEIBT!
    archiv-potsdam.de

  3. niklas25 Sep 2012 um 16:50

    https://www.youtube.com/watch?v=dq94ff2aeDM

    12.oktober! whouhou

  4. Silke22 Sep 2012 um 12:47

    Danke für die informativen Vorträge zu linken Themen.

  5. Birgit29 Okt 2011 um 12:59

    Danke an alle die mir auf der Beltane-Party so geholfen haben.

  6. Peter Giersich03 Apr 2011 um 23:57

    Hallo,
    auf dem Bundeskongreß der VVN-BdA wurde mir Euere Web-Seite empfohlen. Wir haben hier im Vogtland eine Geschichtsverein „Freundeskreis Max Hoelz e.V.“, und würden mit Euch gern in Verbindung treten. Zumal die Städte Plauen/Vogtl. und Siegen einen Partnerschaftsvertrag haben.
    Also: meldet Euch mal! Mal sehen, was wir gemeinsam machen könnten.

    Beste Grüße aus dem Vogtland

    Peter Giersich – Vereinsvorsitzender

  7. Joachim Weiß27 Mrz 2011 um 22:11

    Hallo VEB,
    Das alte Haus an der Marienbornerstraße hat schon ein eigene Geschichte. Vielleicht könntet Ihr noch mehr davon, also sozusagen eure Wurzeln in Anführungsstrichen, auf der Webseite darstellen. Viele Grüße JW

  8. didi06 Jan 2011 um 1:03

    Wow – der Konzertabend gestern war super !!!

    Vier Hammerbands, jede für sich sehr beeindruckend! War die 5 Euros Eintritt mehr als wert…

  9. J21 Okt 2010 um 20:28

    Hallo. Ist bei euch nur was los, wenn es angekündigt ist, oder is am Wochenende generell offen?

    Gruß
    Nein, am Wochenende ist nur offen, wenn auch eine Veranstaltung stattfindet. Von montags bis donnerstags ist meistens offen, aber zurzeit nicht immer. Ggf. vorher anrufen und fragen.

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